Politische Lenkungsmaßnahmen

Beschreibung des Tools

Das Modell liefert Informationen über Standortgegebenheiten, Mobilitätsangebote und Erreichbarkeiten. Jene am Standort verfügbaren Einrichtungen, Angebote und Erreichbarkeiten werden ermittelt, Defizite angezeigt, und die Informationen als Entscheidungsgrundlage für politische Lenkungsmaßnahmen genutzt.

AnwenderInnen

Politik

Modellanwendung und Informationsaufbereitung

Auf politischer, strategischer Ebene würde das Modell dem Vergleich von Mobilitätsqualitäten über verschiedene Regionen/Gemeinden oder auch Zeiträume dienen. So könnten beispielsweise staatliche Förderungen evaluiert  und gegebenenfalls an schlecht bewerteten Standorten politisch überdacht werden (z.B. Neubewertung von Wohnbauförderung, Pendlerpauschale, Vorgaben in der Bauordnung).
Der Einsatz des Modells würde vor allem über ein webbasiertes Tool erfolgen. Wichtig dabei ist, dass die Kernaussagen über den Ist-Stand sowie anzustrebende Ziele bzw. deren Diskrepanz klar ablesbar und kompakt aufbereitet sind. Dies kann auch ergänzend über die Aufbereitung von Standortinformationen in einer Toolbox oder in einem Handbuch erfolgen; die als Nachschlagewerk für PraktikerInnen genutzt werden können.

Was wird für die Umsetzung gebraucht?

– Kenntnisse über weitere zielgruppenspezifische Mobilitätsbedürfnisse und -hemmnisse
– Bundesweite, adressgenaue, aktuelle Verkehrsinfrastrukturdaten (Nah- und Fernverkehr, lokale Mobilitätsangebote, Haltestellen, Fahrpläne, Radwege, Gehsteige, etc.)
– Bundesweite, adressgenaue Daten sozialer Infrastruktur (Einrichtungen für Bildung, Gesundheit, Dienstleistungen, Behörden etc.)

Potentiale und Risiken

+ objektive Standortbewertung bzw. Markttransparenz
+ Benchmarking
+ Transparente Zieldefinitionen
+ Maßnahmensetzung zur Attraktivierung nachhaltiger Mobilität
+ Förderung der Nahversorgung und nachhaltiger Mobilitätsformen
+ Bewusstseinssteigerung für nachhaltige, zielgruppengerechte Planung
– Simplifizierung und Fehleinschätzungen der Modellergebnisse